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    22.12.2014

    Solidarität kostet Geld!

    Unser Dank geht an alle, die auch durch ihre finanzielle Hilfe bis dato mit dazu beigetragen haben, dass Flüchtlinge gute Aufnahme und solidarische Begleitung erhalten konnten. Und schon jetzt sei allen gedankt, die diese unverzichtbare Unterstützung auch künftig werden geben können. Nicht nur zur Weihnachtszeit.

     

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    liebe Freundinnen und Freunde,

    mit ca. 7.600 Asylanträgen ist bis Jahresende in Schleswig-Holstein zu rechnen. 30% der Schutzsuchenden sind unter 16 Jahre alt. Allein über 30 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge werden monatlich in der Erstaufnahmestelle des Landes in Neumünster registriert.

    Was Menschen aus Syrien oder dem Irak in die Flucht schlägt, gehört mit Blick auf die breite Medienberichtertattung inzwischen weitgehend zum Allgemeinwissen. Doch politische Verfolgung,  Kriegsgewalt oder die Versklavung von Frauen und Kindern herrschen auch an vielen anderen Weltenorten. Flüchtlinge aus Eritrea, Afghanistan, dem Jemen oder Somalia sind hier  beispielhaft zu nennen. Doch auch innerhalb Europas herrscht nicht überall eitel Sonnenschein. Allen Schönreden zum Trotz kommen auch aus dem Balkan und selbst aus EU-Mitgliedsstaaten Flüchtlinge mit guten Gründen zu uns.
     
    Unter den hierzulande Asyl suchenden gehören Kinder, alte Menschen und die durch Erlebnisse in der Heimat oder auf dem Fluchtweg Traumatisierten zu den besonders Schutzbedürftigen. Hier ist neben Hilfsbereitschaft auch besondere Kompetenz gefragt. In Schleswig-Holstein ist beides vorhanden. Unter den Dächern des Flüchtlingsrates und anderer Verbände arbeiten ehrenamtlich Engagierte und Fachdienste - z.B. für unbegleite minderjährige Flüchtlinge, Flüchtlingsfrauen oder im Asylverfahren Beratende - Hand in Hand. Solidarität bleibt auch dann berechenbar, wenn der Asylstatus verweigert wird oder Abschiebung droht.

    An vielen Orten bilden engagierte Menschen lokale Unterstützungsinitiativen und lassen sich vom Flüchtlingsrat beraten und mit Informationen zuarbeiten. Dennoch gehört zum Gesamtbild auch, dass der Hilfebedarf bisweilen größer ist, als Unterstützung in sozialer Not oder durch Rechtshilfen von lokalen Initiativen geleistet werden kann. Vor diesem Hintergrund gilt auch künftig: Wirksame Solidarität bleibt auf Ihre und Eure Spenden und regelmäßige Unterstützung - z.B. als Öffnet externen Link in neuem FensterMitglieder im Förderverein - angewiesen.

    SPENDENKONTO: FÖRDERVEREIN Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e.V. • IBAN: DE52 5206 0410 0006 4289 08 • BIC: GENODEF1EK1 • Zweck: Spende

    Vielen Dank.

     

    gez. Elisabeth Hartmann-Runge & Gisela Nuguid

    Vorstand

    FÖRDERVEREIN Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e.V.   

    c/o FRSH • Oldenburger Str. 25 • 24143 Kiel • T. 0431-735000 • Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailmail

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