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    22.02.2007

    Jugendliche Flüchtlinge fordern Bleiberecht und Kinderrechte.

    Infostand von “Jugendliche ohne Grenzen SH” in Kiel


    Mit Aktionen demonstrieren am 24. Februar bundesweit betroffene Flüchtlingskinder und Jugendliche gegen die von der Innenministerkonferenz beschlossene, weitgehend unzureichende Bleiberechtsregelung für langjährig Geduldete. Die Bleiberechtsregelung reduziert das Leben von Kindern und ihren Eltern auf ausländerrechtliche Kategorien und ignoriert vollständig die Maßgaben der UN-Kinderrechtskonvention.

    Genau 100 Tage nach dem Bleiberechtsbeschluss der Innenministerkonferenz vom 17. November 2006 ruft die schleswig-holsteinische Initiative “Jugendliche ohne Grenzen” zusammen mit der bundesweiten “Kampagne Hier geblieben” dazu auf, ihre an den deutschen Bundestag adressierte Forderung nach einer großzügigen gesetzlichen Bleiberechtsregelung zu unterstützen. Die Jugendlichen fordern das “ganze Bleiberecht und die vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechte” für geduldete Kinder und Jugendliche.

    Am Samstag, den 24. Februar von 12°° bis 15°° Uhr, informieren an einem Infostand in der Kieler Holstenstrasse (Rolltreppe Ecke Ziegelteich) Mitglieder der Gruppe “Jugend ohne Grenzen in Schleswig-Holstein” über ihren Lebensalltag in Schleswig-Holstein. Die Aktion ist Teil bundesweiter Aktivitäten, bei denen am 100sten Tag der IMK-Bleiberechtsregelung betroffene Flüchtlinge auf ihre Situation aufmerksam machen und dringend eine gesetzliche Bleiberechtsregelung einfordern.

    Kontakt: Dolly El Ghandour (T. 0172-4545225; el-ghandour(at)freenet.de)

    www.hiergeblieben.info

    gez. Martin Link
    Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e.V.

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