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    17.08.2021

    Flüchtlings- und einwanderungspolitisches HEARING zur BUNDESTAGSWAHL

    Was es in der 20. Legislaturperiode an politischen Handlungsbedarfen gibt, will ein breites Bündnis den teilnehmenden Vertreter*innen der demokratischen Parteien in die Federn diktieren.

    Zahlreiche zivilgesellschaftliche Organisationen haben für den 17. August Vertreter*innen demokratischer Parteien aus Schleswig-Holstein zu einem Hearing eingeladen. Mit Blick auf die im September anstehende Bundestagswahl sollen bestehende flüchtlings- und einwanderungspolitische Handlungsbedarfe u. a. mit Tobias von der Heyde (CDU), Ralf Stegner (SPD), Gyde Jensen (FDP), Lorenz Gösta Beutin (Die Linke), Luise Amtsberg (Bündnis 90/Die Grünen) und Stefan Seidler (SSW) diskutiert werden.

    Am Dienstag, 17.8.2021 von 10 bis 14 Uhr

    beim Offenen Kanal Schleswig-Holstein

    Zur Sprache kommen sollen u. a.: das Recht auf Asyl, das aufenthaltsrechtliche Verwaltungshandeln, der Zugang zu unabhängiger Beratung sowie zu Arbeit, Ausbildung und Sprache, die Sozial- und Gesundheitsversorgung, die Bedarfe besonders Schutzbedürftiger, die migrantische Selbstorganisation und Strategien gegen Rassismus und Diskriminierung.

    Die Veranstaltung wird vom Offenen Kanal Schleswig-Holstein im Internet live gesendet und aufgezeichnet. Online Zusehende können sich per E-Mail mit Fragen in die Diskussion einbringen.

    Das Hearing ist auf der Internet-Seite des Offenen Kanals Opens external link in new windowwww.oksh.de und im Zuge einer Opens external link in new windowSonderausgabe des Magazins „Der Schlepper“ dokumentiert.


    Moderation:

    Veronica Laleye, Journalistin und Diversity-Managerin, Hamburg

     

    Information und Kontakt:

    Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e.V. • Projekt Landesweite Flüchtlingshilfe  

    E-Mail: public(at)frsh.de

    Telefon: 0431 735000  


    Veranstaltende:

    Amnesty International Kiel • Antidiskriminierungsverband SH • Arbeiterwohlfahrt LV SH • Caritas SH • DGB/KERN • Diakonie SH • Flüchtlingsbeauftragte der Nordkirche • Flüchtlingsrat SH • Fremde brauchen Freunde NF • HAKI • Landesjugendring SH • Landesverband Frauenberatung SH • lifeline-Vormundschaftsverein SH • Medibüro Kiel • Netzwerke Alle an Bord!, Mehr Land in Sicht! und IQ • Paritätischer SH • Refugee Law Clinic Kiel • Refugio Stiftung SH • Seebrücken SH • Türkische Gemeinde in SH • ZBBS • zebra 

    Letzte Meldung: Kiel, 17.9.2021 | Das Hearing am 17. August war die Ausnahme. Ansonsten ist bundesweit und auch in Schleswig-Holstein einen Monat später auffällig, dass die wahlkämpfenden demokratischen Parteien den öffentlichen Diskurs und eine Positionierung zu flüchtlings- und einwanderungspolitischen Handlungsbedarfen möglichst vermeiden. Das Thema ist - wenn überhaupt - in den Wahlprogrammen der Parteien versteckt. Auch Initiates file downloadPresse und andere Medien, obwohl von uns dezidiert angesprochen -  finden offenbar diese Themenfelder und die auffällige parteipolitische Zurückhaltung zu zentralen Themen der Einwanderungsgesellschaft nicht einer öffentlichen Berichterstattung wert. Aber wir bleiben dran!

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