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    11.05.2016

    Fluchtursachen und Perspektiven für Frauen im Kreis Rendsburg-Eckernförde

    Nach offiziellen Angaben sind im letzten Jahr rund eine Million geflohener Menschen nach Deutschland gekommen – 55 000 von ihnen nach Schleswig-Holstein. Geflohen vor Krieg, Gewalt, Not und Perspektivlosigkeit suchen sie Schutz, Unterstützung und neue Lebensziele. Unter den Geflohenen sind ca. ein Drittel Frauen, ihre spezifische Situation steht allerdings nur selten im Fokus der Aufmerksamkeit. Das möchten wir mit dieser Veranstaltung ändern.

    Auf welche Verhältnisse treffen die Frauen, wenn sie im Kreis Rendsburg-Eckernförde eine neue Bleibe, vielleicht eine neue Heimat finden wollen? Was sind ihre Bedürfnisse in Bezug auf Schutz, Wohnraum, Versorgung, Individualität, Lernen und Lebensperspektiven? Was sind ihre Lebensgeschichten, ihre
    Kenntnisse, ihre Erfahrungen? Und: Welche Erwartungen, Hoffnungen und Befürchtungen haben die Einwohnerinnen und Einwohner der Städte, Ämter und Gemeinden des Kreises bezüglich der geflohenen Frauen?
    Die Klärung dieser Fragen ist von zentraler Bedeutung, wenn es darum geht, ein gelingendes Zusammenleben in unseren Kommunen und unserer Nachbarschaft zu organisieren. Daher laden wir Sie – hauptamtlich oder ehrenamtlich Tätige, politisch Aktive und engagierte Bürgerinnen und Bürger – herzlich zu diesem Impulstag ein. Lassen Sie uns diskutieren und Perspektiven für die Zukunft entwickeln. Wir freuen uns auf Sie!

    11. MAI 2016, 14–18 UHR
    HOHES ARSENAL DES KULTURZENTRUMS
    ARSENALSTRASSE 2 – 10
    RENDSBURG

    UM ANMELDUNG WIRD GEBETEN
    bis zum 9. Mai 2016 an: gs(at)kreis-rd.de

    VERANSTALTERINNEN:
    Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Rendsburg-Eckernförde, Silvia Kempe-Waedt
    Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Rendsburg, Edith Berkau
    IN KOOPERATION MIT
    Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein
    Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e. V.

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