• Presseerklärung

    15.11.2006

    ISRAEL-PALÄSTINA - Ein KONFLIKT OHNE ENDE?

    Trialog der Dissidenten aus Palästina, Israel und Deutschland zu Konfliktursachen und Lösungen im Nahen Osten


    Auf Einladung von Flüchtlingsrat, Heinrich Böll Stiftung, Landeszentrale für Politische Bildung und Landesflüchtlingsbeauftragtem Schleswig-Holstein sind am 18. November von 10 bis 16.30 Uhr in der Kunsthalle zu Kiel am Düsternbrooker Weg international renommierte Referenten zu Gast.

    Diese werden am Samstag mit Blick auf Israel, Palästina und die Welt hinterfragen, ob es sich zwischen dem Staat Israel und den Palästinensern tatsächlich um einen “Konflikt ohne Ende?” handelt. Auch sollen verschiedene diskutierte politische Lösungsmodelle auf ihre Eignung hin untersucht werden, den Menschen in der Region doch noch eine Aussicht auf Frieden zu schaffen.

    • Hakam Abdel-Hadi, palästinensischer Journalist, hinterfragt in seinem Beitrag die These einer “Zeitenwende in Palästina?” und welche Perspektiven für PLO und Hamas auf dem Weg zur Bildung eines palästinensischen Staates offen stehen.
    • Moshe Zuckermann, Professor für Geschichte aus Tel Aviv/Israel, fragt nach der “Doppelten Solidarität?” und beschreibt aus kritischem Blickwinkel insbesondere die Möglichkeiten deutscher Solidarität gegenüber Israel und Palästina.
    • MdB Norman Paech, em. Professor für Völkerrecht aus Hamburg, setzt sich mit der internationalen Politik auseinander und hinterfragt ob das Völkerrecht als “Stein der Weisen” zu Lösung geeignet ist.

    Den Veranstaltern ist es gelungen, im Rahmen der Reihe “Kulturwochen Nahost - peace of art” der interessierten Kieler Öffentlichkeit mit dieser Veranstaltung einen Trialog der Dissidenten zu präsentieren. Unter der Moderation von Dr. Margret Johannsen vom Hamburger Institut für Friedensforschung treffen hier drei mit Blick auf die jeweils offizielle Politik ihrer Herkunftsländer kritisch engagierte Fachleute zusammen, die nicht den jeweils in Palästina, Israel oder deutschland in Politik und Medien vorherrschenden Mainstream vertreten.

    Im Zuge eines Podiumsgesprächs zur Frage “Land gegen Frieden?” sollen die vorgestellten Thesen und Ausblicke auch mit den TeilnehmerInnen der Tagung diskutiert werden.



    Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos.
    Für Essen und Getränke wird seitens der Veranstalter gegen Kostenbeteiligung gesorgt.
    Anmeldung wird erbeten beim Flüchtlingsrat: T. 0431-735 000, office(at)frsh.de

    Der Einladungsflyer zum herunterladen.

    PRESSEGESPRÄCH: PressevertreterInnen sind eingeladen zum Gespräch mit den Referenten und der Moderatorin am 18.11.06, 12.30 Uhr, am Veranstaltungsort.

    Pressekontakt: Martin Link, Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e.V., T. 0431-735 000

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